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Hebeanlagen – damit Sanitäranlagen auch im Keller eingebaut werden können

HebeanlagenSobald ein Keller ausgebaut wird und sanitäre Anlagen wie ein WC, eine Dusche oder eine Waschmaschine dort platziert werden, sollte man über die Installation eine Hebeanlage nachdenken. Denn oftmals liegt der Abfluss dann tiefer als die Rückstauebene, sodass eine Pumpe das Schmutzwasser sowie die Fäkalien nach oben pumpen muss. Eine Hebeanlage besitzt im Normalfall drei Anschlüsse, sodass sowohl die Toilette als auch eine Dusche und eine Waschmaschine daran angeschlossen werden können. Eine Hebeanlage für Abwasser macht vor allem im Keller Sinn, doch auch für Wohnhäuser, die an einem Hang errichtet worden sind, ist die Installation einer Hebeanlage notwendig.

Hebeanlage Test 2018

Eine Hebeanlage pumpt Abwasser ins Fallrohr

HebeanlagenWenn ein Keller oder eine Souterrainwohnung mit Sanitäranlagen wie einer Toilette, Dusche oder einem Waschbecken ausgestattet wird, befindet sich der der Abfluss meist unterhalb der sogenannten Rückstaubebene. Bei der Rückstauebene handelt es sich um die Höhe, von der aus Abwasser in das Fallrohr fließen kann, ohne dass eine Pumpe benötigt wird.

Damit nun das Schmutzwasser sowie die Fäkalien nicht in den Rohren verbleiben, sondern ihren Weg in die Kanalisation finden, ist eine Hebeanlage notwendig. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Wichtig ist vor allem die Unterscheidung zwischen schwarzem und grauem Abwasser. Während graues Wasser lediglich verschmutztes Wasser aus der Dusche oder der Waschmaschine meint, beinhaltet schwarzes Wasser Fäkalien.

Folgende Tabelle zeigt übersichtlich, welche Anlagen und Einrichtungen graues beziehungsweise schwarzes Abwasser verursachen:

Quelle Wasser Hebeanlage mit Häcksler?
Waschbecken Graues Wasser Nein
Badewanne Graues Wasser Nein
Waschmaschine Graues Wasser Nein
Dusche Graues Wasser Nein
Spülbecken Graues Wasser Eventuell Ja
Toilette Schwarzes Wasser Ja

Dank Hebeanlage Dusche, WC oder Waschmaschine im Keller nutzen

Bei einer Hebeanlage handelt es sich um eine Art Pumpsystem, dessen Funktion darin besteht, das Schmutzwasser auf eine gewisse Höhe zu transportieren. Meist wird eine WC-Hebeanlage oder eine Hebeanlage für Abwasser installiert, wenn man einen Keller ausbaut und diesen mit diversen sanitären Einrichtungen ausstattet. Darüber hinaus findet man eine Hebeanlage für Schmutzwasser oftmals in Souterrainwohnungen oder Häusern, die an einem Hang gebaut worden sind, sodass sich der jeweilige Abfluss unterhalb der Rückstauebene befindet. Wer eine Hebeanlage installieren möchte, der sollte sich zunächst überlegen, welche Sanitäranlagen er in seinem Badezimmer beziehungsweise in der Küche einbauen möchte.

Besonders beliebt sind Hebeanlagen für folgende Einsatzgebiete:

  • WC-Hebeanlage
  • Hebeanlage für Waschmaschine
  • Hebeanlage Dusche
  • Hebeanlage für Abwasser auf dem Spülbecken
  • Hebeanlage für Badewanne

Weil ein Badezimmer meist nicht nur mit einer Toilette ausgestattet wird, sondern zusätzlich ein Waschbecken und oftmals eine Dusche besitzt, verfügen die meisten Hebeanlagen über drei Anschlüsse. Für ein mittelgroßes Bad ist es demnach nicht notwendig, einzeln eine WC-Hebeanlage, eine Hebeanlage Dusche sowie eine Hebeanlage für Abwasser vom Waschbecken zu installieren. Stattdessen lassen sich drei Sanitäranlagen an einer Hebeanlage anschließen. Das Fäkal- und Schmutzwasser gelangt zunächst in den Hebeanlage-Kessel. Ein Motor treibt die Hebeanlage-Pumpe an, sodass das Abwasser über eine Druckleitung in die Kanalisation transportiert werden kann.

Hebeanlage mit Häcksler beugt Verstopfungen vor: Gerade wenn eine Hebeanlage WC-Abwasser befördern soll, ist die Anschaffung einer Anlage mit Häcksler sinnvoll. Eine solche WC-Hebeanlage beinhaltet in ihrem Hebeanlage-Kessel mehrere scharfe Klingen, die das Toilettenpapier und die Fäkalien zerkleinern, sodass diese problemlos durch die Rohre transportiert werden können. Eventuell lohnt sich eine Kessel-Hebeanlage mit Häcksler auch, wenn beim Abspülen Speisereste in den Abfluss gelangen, durch die die Rohre verstopft werden könnten.

Darauf sollte man bei der Hebeanlage-Installation achten

Soll eine Hebeanlage Keller oder Souterrainwohnungen demnächst bereichern, muss die Installation der Anlage nicht unbedingt von einem Profi vorgenommen werden. Geübte Handwerker finden im Netz zahlreiche Anleitungen, mit denen man Schritt für Schritt eine Hebeanlage installieren kann. Unabhängig davon, ob man eine Hebeanlage für Waschmaschine, eine WC-Hebeanlage oder eine Hebeanlage für Abwasser aus dem Spülbecken installiert, sollte sich die Anlage unterhalb des jeweiligen Abflusses befinden. Ansonsten kann das Schmutz- und Fäkalwasser nicht abfließen. Abhängig davon, wie groß die Kessel-Hebeanlage sollte die Hebeanlage-Pumpe ausreichend stark gewählt werden. Zusätzlich sollte man sich bei einer Hebeanlage für Schmutzwasser um einen zuverlässigen Rückstauschutz kümmern, damit das abtransportierte Wasser im Kessel verbleibt. Wer mit einer Hebeanlage WC-Abwasser befördern möchte und sich deswegen für eine Anlage mit Häcksler entscheidet, sollte zudem beachten, dass die rotierenden Klingen Geräusche verursachen. Wer den störenden Lärm nach dem Duschen oder beim Wäschewaschen vermeiden möchte, der sollte mit einer extra Hebeanlage WC-Schmutzwasser befördern und die restlichen Sanitäreinrichtungen wie Dusche, Spül- oder Waschbecken an einer zweiten Anlage anschließen.

Vor- und Nachteile einer Hebeanlage

Achtet man bei der Installation der Hebeanlage auf diese wenigen Besonderheiten, verspricht eine Hebeanlage verschiedene folgende Vorteile:

  • Abwasser wird zuverlässig abtransportiert
  • Anlagen mit einem Häcksler beugen Verstopfungen vor
  • in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich

Als nachteilig werden von Verwendern hingegen oft folgende Punkte genannt:

  • Anlagen mit Häckslern sind zum Teil sehr laut
  • man muss regelmäßig die Hebeanlage reinigen

Während sich der Einbau einer Kleinhebeanlage in einem Einfamilienhaus relativ simpel gestaltet, sollte man bei größeren Anlagen besser einem Sanitärfachmann vertrauen. Dieser übernimmt nicht nur die professionelle Installation der Hebeanlage-Keller. Zusätzlich weiß der Fachmann, wie man die Hebeanlage reinigen muss und welche Hebeanlage sich für Regenwasser eignet.

Testbericht informiert über Hebeanlage-Kosten und Qualität der Anlagen

Wer eine Kleinhebeanlage selbstständig im Keller installieren möchte, schaut sich wahrscheinlich zunächst in einem Baumarkt vor Ort nach passenden Produkten um. Zwar findet man bei Obi, Hornbach oder Toom bestimmt die bekannten Produkte wie die Hebeanlage Sanibroy oder die Hebeanlage WILO. Deutlich mehr Auswahl hat man jedoch, wenn man sich nicht auf das Angebot von Hagebau oder Bauhaus beschränken muss und sich im Netz umsieht.

In einem Online-Shop findet man unkompliziert weitere Anlagen von führenden Herstellern wie etwa folgende Produkte:

  • Hebeanlage Grundfos
  • Hebeanlage Sanibroy
  • Hebeanlage Jung
  • Hebeanlage Setma

Verfügt man selbst nur über wenige Erfahrungen mit einer Hebeanlage, weiß man wahrscheinlich zunächst nicht, welche Hebeanlage sich für das eigene Zuhause eignet. Ein Testbericht informiert über Ersatzteile und Zubehör, sodass selbst als Laie beurteilen kann, ob die ausgesuchte Hebeanlage den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Will man die Anlage außerdem günstig kaufen, verspricht ein Preisvergleich eine profitable Kostenersparnis.

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