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Hauswasserwerk winterfest machen

Scheppach HauswasserwerkeWenn Sie durch die Brauchwasserumstellung Ihren Trinkwasserverbrauch eindämmen wollen, möchten Sie sicherlich auch im Winter auf diese Option ausweichen. Der Winter stellt an ein Hauswasserwerk natürlich besondere Anforderungen, was insbesondere den Temperaturen geschuldet. Wir haben uns gefragt, wie Sie ein Hauswasserwerk winterfest machen können und ob alle Modelle hierfür geeignet sind.

Braucht ein Hauswasserwerk überhaupt einen Frostschutz?

Hauswasserwerk winterfest machenDiese Frage stellen sich sicherlich viele Haushalte. In erster Linie ist hier entscheidend, wofür das Hauswasserwerk eingesetzt wird:

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  1. Wenn Sie Ihr Hauswasserwerk nutzen, um die Bewässerung des Gartens sicherzustellen, dann werden Sie es im Winter sicherlich nicht benötigen, denn die Gartenbewässerung ist nicht nötig. An den meisten Hauswasserwerken befindet sich eine Ablassschraube. Sie können das Hauswasserwerk damit problemlos entleeren und verhindern, dass das Wasser einfriert.
  2. Wenn Sie das geförderte Brauchwasser dagegen verwenden, um die Toilette und Waschmaschine Ihres Hauses mit Wasser zu versorgen, müssen Sie sich zwangsläufig darüber Gedanken machen, wie Sie das Hauswasserwerk frostsicher machen. Grundsätzlich müssen aber nicht nur die Hauswasserwerke an sich frostsicher gemacht werden, sondern auch die Leitungen, die für die Versorgung verlegt wurden.

Tipp! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ein Hauswasserwerk frostsicher machen. Zum einen können Sie dieses frostsicher aufstellen und die Leitungen frostsicher verlegen. Zum anderen können Sie durch entsprechende Isoliermaßnahmen nachträglich Hand anlegen.

Wann muss das Hauswasserwerk nicht frostsicher gemacht werden?

Ob Sie Ihr Hauswasserwerk frostsicher machen müssen oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, wo Sie es aufstellen. Möchten Sie es so einfach wie möglich haben, stellen Sie das Hauswasserwerk in einer beheizten Garage oder einem beheizten Hauswirtschaftsraum auf. Steht es in einem unbeheizten Gartenhaus, reicht das bereits nicht mehr aus. Sie müssen dann entsprechende Schutzmaßnahen ergreifen.

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In einem Gartenhaus wird es natürlich nicht so eisig wie im Freien. Deswegen reicht es hier in der Regel vollkommen aus, wenn Sie Ihr Hauswasserwerk mit einer Verkleidung aus Styropor schützen. Sie können sich ein Gehäuse für Ihr Hauswasserwerk selbst bauen. Das Styropor lässt sich einfach auf die gewünschten Maße zuschneiden. In der Regel reicht diese Art des Frostschutzes auch bis zu einer Temperatur von -5 Grad Celsius aus. Wird es allerdings kälter, müssen Sie hier noch einmal Hand anlegen und müssen auf andere Dämmstoffe ausweichen.

TIPP: Bevor Sie sich für den Kauf einer speziellen Dämmung entscheiden, können Sie auch auf einen Sack Stroh ausweichen. Dieser ist günstiger und erfüllt den gleichen Zweck. Je nachdem wie groß Ihr Hauswasserwerk ist, brauchen Sie aber eventuell mehrere Säcke.

Freiliegende Rohre, Leitungen und Pumpe frostsicher machen

Die Nutzung des Brunnenwassers als Brauchwasser zieht natürlich nicht nur die Installation eines Hauswasserwerks nach sich, sondern auch die Nutzung einer Pumpe sowie diverse Leitungen und Rohre. All diese Komponenten brauchen, für eine reibungslose Nutzung im Winter, einen zuverlässigen Frostschutz. Hier bieten sich ganz unterschiedliche Lösungen an, die wir Ihnen in der folgenden Tabelle vorstellen:

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Kriterium Hinweise
Rohre und Leitungen Am sichersten, aber sicherlich aufwendigsten ist es, wenn Sie die Leitungen und Rohre tief im Erdreich verlegen. Hier wird von Natur aus ein zuverlässiger Frostschutz erreicht.

Sie müssen dann aber auch Beides mehrere Zentimeter tief verlegen. Für zusätzlichen Schutz kann im Winter Laub sorgen, das auf der Erde liegen bleibt.

Alternativ ummanteln Sie die Rohre und Leitungen mit Styropor. Es gibt hier entsprechende Angebote im Baumarkt, die beweglich sind und sich dadurch leicht umlegen lassen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten und jedes Risiko vermeiden wollen, können Sie auch Heizspiralen montieren. Diese Heizspiralen werden speziell für Rohrleitungen angeboten und werden an der Außenseite verlegt.

Pumpe Die Pumpe ist natürlich ähnlich wie das Hauswasserwerk selbst recht frostanfällig. Deswegen brauchen Sie auch hier wieder einen guten und ebenso zuverlässigen Frostschutz. Am besten bauen Sie aus Holz einen kleinen Kasten, den Sie dann über die Pumpe setzen. Der Kasten allein bietet aber noch nicht den gewünschten Frostschutz. Sie müssen diesen dämmen. Am besten greifen Sie auch hier wieder auf Styropor zurück. Es ist günstig, sie können es leicht zuschneiden und es lässt sich zudem sehr komfortabel verarbeiten.

Möchten Sie kein Styropor verwenden, können Sie auch auf Rockwool zurückgreifen. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Dämmstoff.

TIPP: Wenn extreme Minusgrade drohen, sollten Sie flexibel sein und auch einen Elektroheizer aufstellen. Dadurch wird die Pumpe besser vor Kälte geschützt und Sie können größere Schäden vermeiden

Wie die Pumpe können Sie auch Ihr Hauswasserwerk mit einem solchen Aufbau schützen. Setzen Sie aber auch hier auf die Verarbeitung von Styropor oder andere Dämmstoffe, um ein Einfrieren zu vermeiden.

Kann der Frostschutz das ganze Jahre über am Hauswasserwerk bleiben?

Die Installation des Frostschutzes ist natürlich durchaus mit ein wenig Arbeit verbunden. Viele Haushalte fragen sich deswegen zu Recht, ob die Dämmlösungen das ganze Jahr über an Ort und Stelle bleiben können. Grundsätzlich sollten im Frühling die verschiedenen Dämmstoffe demontiert werden. Durch die Dämmung würde an den Rohren und Leitungen im Sommer ein enormer Temperaturunterschied entstehen, der dann wiederum zur Entstehung von Kondenswasser führt. Das Kondenswasser kann den Komponenten der Installation nachhaltig schaden, da es die Bildung von Rost fördert, wodurch die Metallteile letzten Endes porös werden und die Lebensdauer eingeschränkt ist.

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WICHTIG: Auch im Winter müssen Sie bei Hauswasserwerk und Pumpe neben dem richtigen Frostschutz auf eine ausreichende Belüftung achten. Während des Betriebs entsteht bei den Geräten immer eine gewisse Abwärme. Im Sommer entfernen Sie von den Gehäusen, die Sie für Pumpe und Hauswasserwerk gebaut haben, einfach den Deckel oder eine Wand.

Achten Sie schon beim Kauf auf den Frostschutz

Bereits wenn Sie über den Kauf eines Hauswasserwerks nachdenken, sollten Sie einen Gedanken an den Frostschutz verschwenden. Es gibt durchaus Geräte, die den extremen Umgebungen und Wetterbedingungen besser gewachsen sind als andere. Gerade günstige Modelle gelten sehr häufig als recht anfällig für Frostschäden, da hier beispielsweise bei den Gehäusematerialien gespart wird. Wenn Sie Pumpe und Hauswasserwerk im Winter einlagern, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie beides restlos entleeren. Selbst wenn nur kleine Wassermengen zurückbleiben, können sonst unangenehme Frostschäden entstehen.

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Auch wenn der Aufwand des Frostschutzes teils hoch ist, lohnt sich die Anschaffung eines Hauswasserwerks:

Vor- und Nachteile eines Hauswasserwerks

  • Brauchwasser ist günstiger als Trinkwasser
  • kann für verschiedene Verbraucher im Haus verwendet werden
  • entlastet die Haushaltskasse enorm
  • kann ganzjährig verwendet werden
  • sehr guter Umweltschutz
  • braucht im Winter einen guten Frostschutz

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