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DIY: Hauswasserwerk selber bauen

Omnigena HauswasserwerkeWer das kostenlose Wasser aus der eigenen Zisterne oder aus dem Brunnen nutzen möchte, kann Haus und Garten mit einem Hauswasserwerk bestens versorgen. Wenn es darum geht, das richtige Hauswasserwerk auszusuchen oder dieses sogar selbst einzustellen und zu konzipieren, sollte einiges bedacht werden. Spätestens bei den alljährlichen Abrechnungen zum Thema Wasser aus der öffentlichen Leitung merken Nutzer, dass jeder Liter seinen Preis hat. Weil die Wasserpreise immer weiter in die Höhe gehen, steigen zahlreiche Menschen auf günstigere Alternativen um, um die öffentliche Wasserversorgung nicht nutzen zu müssen. Es gibt alternative Zapfstellen, wie zum Beispiel Brunnenwasser oder Regenwasser. Wenn diese vorhanden sind, macht es Sinn, ein eigenes Hauswasserwerk zu installieren. Ein Hauswasserwerk ist quasi eine Kombination aus einem Druckbehälter und einer Wasserpumpe. Ein solches Hauswasserwerk kann man auch selber bauen.

Das Pumpengehäuse vom Hauswasserwerk

DIY: Hauswasserwerk selber bauenWenn es sich um ein einfaches Gerät handelt, besteht das Gehäuse meistens aus Stahl. Solche Pumpen laufen durch das schwere Gehäuse

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  • relativ ruhig und
  • ohne Geräusche.

Ein Edelstahlgehäuse kommt bei den meisten hochwertigen Pumpen zum Einsatz. Auch Kunststoffpumpen und Gehäuse werden immer beliebter.

Wichtige Kriterien:

Material Standort
  • robustes Pumpengehäuse
  • hochwertige Pumpe
  • Druckkessel mit genügend Volumen
  • korrekte Ansaughöhe
  • richtige Fördermenge und sicherer Stand
  • optimale Lagerung

Die Art der Pumpe

Einfache Jet-Pumpen kommen bei den meisten Hauswasserwerken zum Einsatz. Diese Art Pumpe ist selbstansaugend und robust zugleich. Leider ist der Nachteil von dieser Pumpe, dass diese relativ laut arbeitet und viel Energie benötigt. Mehrstufige Pumpen sind in ihrem Lauf etwas ruhiger und arbeiten effektiver. Der Einkauf fällt aber teurer aus. Deshalb werden diese mehrstufigen Pumpen nur in Spitzenmodellen eingebaut.

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Der Druckkessel im Hauswasserwerk

Der Druckkessel hat die Aufgabe, als kleiner Pufferspeicher zu fungieren. Dieser ist für die alternative Wasserversorgung gedacht. Somit steht das Wasser an jeder einzelnen Zapfstelle zur Verfügung. So ist es auch von den meisten öffentlichen Wasserversorgungsstellen her bekannt.

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Durch den Druckbehälter ist es möglich, den Druck an allen Leitungen konstant zu halten. Dann ist es nicht nötig, dass die Pumpe bei jedem Wasserzapfen neu anspringen muss. Die Pumpe muss umso seltener anlaufen, je größer der Druckbehälter ist. Trotzdem sollte bedacht werden, dass die Pumpe umso länger im Betrieb ist, wenn es sich um einen großen Behälter handelt.

Das Volumen von einem Druckbehälter liegt im Durchschnitt zwischen zehn und 24 l. In diesem Behälter befinden sich übrigens auch Luftpolster, die für den Druckausgleich vorgesehen sind. Dieser Luftpolster muss allerdings erst aufgepumpt werden, wenn das Hauswasserwerk in Betrieb genommen wird. Meistens sind Druckbehälter aus Stahl gefertigt. Manche Modelle sind teurer und aus Edelstahl. In diesem Fall ist eine Korrosion unmöglich. Bei Regenwasser sollten Edelstahlbehälter bevorzugt werden. In der Regel ist nämlich Regenwasser relativ sauer.

Die korrekte Ansaughöhe für das Hauswasserwerk

Das Wasser wird bei einem Hauswasserwerk normalerweise aus einem tiefer gelegenen Reservoir angesaugt. Die maximale Ansaughöhe der gesamten Anlage wird vom Hersteller angegeben. So ein Wert sollte niemals überschritten werden. Die Ansaugleitung sollte nach Möglichkeit relativ kurz sein. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Ansaughöhe möglichst gering ist.

Die korrekte Förderhöhe für das Hauswasserwerk

Die Förderhöhe ist das Maß, bis zu dem von der ursprünglichen Wasseroberfläche aus transportiert werden muss. Die Höhe ist vom erzeugten Druck direkt abhängig. Normalerweise beträgt die Förderhöhe 10 m/Bar.

Die Fördermenge beim Hauswasserwerk

Auch die maximale Fördermenge ist bei einem Hauswasserwerk zu berechnen und wird konkret angegeben. Was hier zählt, ist das Verhältnis. Ist nämlich die maximale Förderhöhe gegeben, dann ist die geförderte Wassermenge beinahe Null. Die angegebene maximale Fördermenge kann nur erreicht werden, wenn es keinen Höhenunterschied zu überbrücken gilt. Der tatsächliche Wert liegt also immer irgendwo dazwischen.

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Für die genaue Berechnung der Anlage sollten auch die einzelnen Verbraucher, wie zum Beispiel:

  • Gartenberegnung
  • Dusche
  • Waschmaschine
  • WC Spülwasser und ähnliche

dazu addiert werden. Es sind aber nicht alle Verbraucher gleichzeitigen Betrieb. Deshalb kann die Hälfte des Werts berechnet werden.

Der Vorfilter beim Hauswasserwerk

Ein Hauswasserwerk ist normaler Weise nicht unbedingt für Trinkwasser geeignet. Trotzdem ist es das Ziel, damit nur sauberes Wasser zu fördern. Umso mehr empfiehlt sich ein so genannter Vorfilter. Dieser ist bei zahlreichen Modellen serienmäßig dabei. Es ist aber möglich, dass der Vorfilter als Zubehör extra dazu gekauft werden muss. Vor der Inbetriebnahme ist es wichtig, dass eine selbstansaugende Pumpe mit Wasser gefüllt wird.

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Die Montage vom Hauswasserwerk

Die Montage erfolgt fest auf einer sehr soliden und robusten Konsole, damit die Anlage robust ist. Die Übertragung von Vibrationen und Geräuschen kann durch Gummipuffer verringert werden. Wichtig ist auch, dass der Ablauf für die Entleerung gut zugänglich ist. Der Auffangbehälter sollte gut untergestellt werden können.

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Was ist ein Hauswasserautomat?

Die Industrie bietet neben Hauswasserwerken auch Hauswasserautomaten an. Bei diesen Geräten gibt es keinen eigenen Druckbehälter. Vielmehr kommt eine elektronische Durchflusssteuerung zum Einsatz. Diese Steuerung erkennt, sobald sich eine der Zapfstellen öffnet. Die Pumpe springt genau dann an und versorgt das gesamte System mit dem notwendigen Wasser.

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Achtung: Weil es keinen Druckbehälter bei dieser Variante gibt, ist das gesamte System kompakter und kleiner, als ein Hauswasserwerk. Deshalb eignen sich Hauswasserautomaten für den mobilen Einsatz ganz besonders. Für den Garten sind diese Modelle ganz besonders beliebt. Ein maßgeblicher Vorteil ist die Durchflusserkennung. Der Hauswasserautomat springt zum Beispiel nicht an, wenn ein Wasserhahn tropft.

Ganz anders funktioniert das System bei einem Hauswasserwerk. Sollte es undicht sein, sinkt der Wasserdruck allmählich. Die Pumpe muss dann in regelmäßigen Abständen immer wieder neu anspringen, damit der benötigte Wasserdruck erzeugt wird. Hauswasserautomaten sind durch die aufwändige Elektronik etwas teurer, als Hauswasserwerke im Vergleich. Der Verschleiß ist bei beiden Varianten relativ ähnlich.

Vor- und Nachteile eines Hauswasserwerks

  • Sparsam im Betrieb
  • Hitzeschutz
  • geräuscharmer Motor
  • günstige Bewässerung
  • umweltfreundliche Lösung
  • mögliche Druckschwankungen
  • Reparaturen sind sehr aufwändig
  • keine Tauchpumpe integriert

Bevor das Hauswasserwerk installiert und eingebaut wird, gilt es zu überlegen, woher das Wasser bezogen ist wird. Entweder ist eine Regenwasserzisterne oder ein Brunnen vorhanden. Außerdem sollte ein sicherer Stand gewährleistet sein. Sobald das Hauswasserwerk angeliefert wird, sollten sämtliche Teile auf ihre Vollständigkeit überprüft werden. Die Anschlüsse müssen mit den Leitungen dicht und fest verbunden werden. Auf keinen Fall sollte irgendwo ein Anschluss tropfen.

Tipp: Der richtige Platz für das Hauswasserwerk

Am besten wird das Hauswasserwerk in einem frostgeschützten und trockenen Raum aufgestellt. Für eine gute Belüftung sollte ebenfalls gesorgt werden. Die gesamte Anlage ist ebenfalls vor Sonneneinstrahlung, Regenwasser oder Spritzwasser zu schützen. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, besorgt einen so genannten Pumpendom. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer des Hauswasserwerks maßgeblich. Eine Demontage der Anlage muss erfolgen, wenn die Temperaturen unter 0,0 °C sinken.

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